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Mehrwert ohne Verschwendung von Energie

Wie Unternehmen zwischen zehn und 15 Prozent Energie sparen

4. September 2017
Dass verpuffende Energie Betriebe mit Kosten belastet, ist zwar hinlänglich bekannt. «Dennoch setzen sich Unternehmer nur ungern mit diesem Thema auseinander», weiss Andreas Koch, Geschäftsführer des Kompetenz-Zentrums Erneuerbare EnergieSysteme Thurgau (KEEST) in Münchwilen. Damit verschenken sie bares Geld.

Unternehmen auf energetische Schwachstellen bei der Prozess- und Gebäudetechnik aufmerksam zu machen, so lautet der Auftrag des Zentrums, das mit einem Leistungsauftrag des Kantons Thurgau ausschliesslich bei industriellen, gewerblichen und landwirtschaftlichen Betrieben entsprechende Dienstleistungen erbringt.

Energie-Einsparpotenzial vor Augen führen

«Unser Ziel ist es, den Betrieben ihr jeweiliges Potenzial zur Effizienzsteigerung vor Augen zu führen», erläutert Andreas Koch, der als Betriebsökonom MBA zuvor lange in der Industrie tätig war. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Energieeffizienz in Unternehmen stets zwischen 10% und 15% gesteigert werden kann, meistens sogar mehr. Und dank Förderung der Analysen hält sich der finanzielle Aufwand für die Unternehmen in Grenzen. In den letzten drei Jahren hat sich das Zentrum vor allem auf Grossverbraucher konzentriert. Jetzt peilt das KEEST verstärkt die etwa 2500 KMU im Thurgau an. Dort verortet Andreas Koch ein ausgeprägtes Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz. «Ich habe etwa bei den Analysen noch nie eine korrekt eingestellte Heizkurve gesehen.» Zu hoch sei der Stromverbrauch oft auch bei Druckluftanlagen. Verringere man beispielsweise den Druck lediglich um ein Bar, lasse sich bereits eine Stromeinsparung von fünf bis sieben Prozent erzielen. Stehen Ersatzinvestitionen bei Energietechnik an, empfehlen die Experten bereits bewährte Geräte – und allenfalls auf das Modell der neusten Generation noch zu verzichten.

Energie-Check KMU und Energie-Prozess-Optimierung im Abo

Eines der neusten KEEST-Produkte richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen in Gewerbe und Industrie. Nach einem «Energie-Check KMU» im ersten Jahr folgen zwei Jahre lang Schritte zur Energie-Prozess-Optimierung. Wer sich für dieses Abo entscheidet, zahlt dank Fördermittel des Bundes und des Kantons statt 11 000 lediglich 2000 Franken. Gemäss Leistungsvereinbarung darf das KEEST privaten Dienstleistern aus der Energiebranche keine Konkurrenz machen. «Wir laden sie jedoch als Netzwerkpartner ein, sich an unseren Energie-Effizienz-Analysen zu beteiligen. Der so gewonnene Wissensvorsprung nützt der KMU und unseren Netzwerkpartnern gleichermassen», versichert Koch.



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